Mühlen-Wanderweg Schwäbischer Wald

Der Mühlenwanderweg verbindet auf einem 37 km langen Rundweg elf der schönsten noch erhaltenen Mühlen. Für kürzere Wanderungen stehen fünf ausgeschilderte Rundwege mit 10 bis 18 km Länge zur Verfügung.

An den Rund-Wanderwegen liegen etwa 30 Mühlenobjekte bzw. deren Reste. Besonders sehenswert sind:
801 - Brandhöfer Öl- u. Sägmühle, 802 - Menzlesmühle, 803 - Hundsberger Sägmühle,
804 - Heinlesmühle, 805 - Hummelgautsche (Vaihinghofer Sägmühle), 806 - Voggenbergmühle,
807 - Meuschenmühle, 808 – Hagmühle, 809 – Ebersberger Mühle, 810 - Klingenmühle,
811 - Haghofer Ölmühle, 4 - Kirchenkirnberger Mühle, 6 - Ölmühle Michelau.

Bilder
Sonstige Aktivitäten

Bei der Fremdenverkehrsgemeinschaft Schwäbischer Wald nachfragen:

Alter Postplatz 10, 71332 Waiblingen, 
Tel. (07151) 501-1376, Fax: -501-1188,
e-mail: info@schwaebischerwald.com

Geschichte

ZUR MÜHLENGESCHICHTE

Im frühen Mittelalter genoss der Müller ein hohes Ansehen, trug er doch maßgeblich zur Volksernährung bei. Nicht zuletzt wurde der Müller wegen seines technischen Verständnisses und der Beherrschung der Naturgewalt „Wasser“ bewundert. Die Müllerei versprach Reichtum und Anerkennung. Zugleich haftete ihnen ein zwielichtiger Ruf an, unehrlich abzuwiegen oder Mehl abzuzweigen. Die einsame Lage der Mühlen außerhalb des Dorfes mag zum zwielichtigen Ruf beigetragen haben und bot Raum für Aberglauben, unerklärliche und unheimliche Gespensterwesen und Gruselgeschichten.

Tatsächlich zählten Mühlen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Im Schwäbischen Wald waren die Mühlen - nicht zuletzt wegen ihrer häufigen Doppelfunktion als Mahl- und Sägemühle - in den vergangenen Jahrhunderten einer der wichtigsten Wirtschaftsbetriebe. Allein im Bereich um Welzheim befanden sich einst 26 Mühlen. Die Mahlmühlen bestanden in der Regel aus einem gemauerten Erdgeschoss und einer darüber liegenden Fachwerkkonstruktion. Hier war oft auch die Wohnung des Müllers untergebracht. Die Sägemühlen waren fast immer einfache, einstöckige Holzkonstruktionen. Da sie häufig als Gemeinschaftsmühlen im Besitz mehrerer Bauern waren und gemeinsam genutzt wurden, konnten Nebengebäude und Wohnung wegfallen (z.B. Hummelgautsche). Durch die Holzbauweise fielen die Sägemühlen häufig Bränden zum Opfer bzw. litten unter den Witterungseinflüssen. Deshalb sind im Schwäbischen Wald auch die meisten Sägemühlen verschwunden.Als kombinierte Mahl- und Sägemühle waren die beiden Gebäude häufig mit einem überdachten Steg verbunden (z.B. Heinlesmühle). Oft befanden sich an einer Mühle bis zu vier Mühlräder (ehemals Menzlesmühle). An der Heinlesmühle sind noch heute zwei Mühlräder zu sehen.

Daten
ID 56663
Union DGM Baden-Württemberg
Wanderweg Wanderweg Schwäbischer Wald
Country Germany
Name Mühlen-Wanderweg Schwäbischer Wald
lat 48.874286
long 9.634544
mID 27966
Postleitzahl 73642
Stadt Welzheim
Bundesland Baden-Württemberg
Landkreis Rems-Murr-Kreis
Straße Mühlenwanderwege des Rems-Murr-Kreis
Internetseite http://www.muehlenwanderweg.com
Mühlentyp Wassermühlen
Mühlenwanderweg Wanderweg Schwäbischer Wald
logo_detail misc
Mühlenverband DGM Baden-Württemberg
Interne Nummer 800
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